Trincomalee

File 359Wunderschöne Strände sowie einen fotogenen Hafen findet der Besucher in der Küstenstadt Trincomalee im Nordosten Sri Lankas, die auf einer Halbinsel liegt. Trincomalee ist die Hauptstadt der Ostprovinz und wird häufig abgekürzt „Trinco“ genannt. Vor allem die Strände im Norden der Stadt, der von Hügeln umsäumte Naturhafen, der Fährhafen und die idyllischen Vororte sind absolut sehenswert.

Trincomalee ist deshalb vor allem für Strandliebhaber und Naturfreunde interessant, auch Menschen die einfach nur das geschäftige Leben einer typischen Stadt Sri Lankas kennen lernen möchten, werden fündig. Wer jedoch die großen Sehenswürdigkeiten sucht, wird in dieser Hafenstadt enttäuscht – allzuviel gibt es nicht zu bestaunen. Trincomalee überzeugt eher im Kleinen. Hauptattraktion der Stadt ist das sogenannte Fort Frederick mit dem für die Hindus wichtigen Heiligtum Koneswaram. Dieses befindet sich auf dem Swami Rock, etwa 130 m über dem Meer. Hier steht neben dem Shiva geweihten Haupttempel ein kleiner Ganesha-Tempel. Spannend ist die Besichtigung vor allem dann, wenn gerade eine der täglichen Zeremonien stattfindet. Das Fort Frederick an sich ist sehenswert, es wird jedoch heute zum Großteil als Kaserne vom Militär Sri Lankas genutzt und ist daher nur teilweise zu besichtigen. Wer bis zum Rande des Festungsgeländes läuft, steht an einer hohen Brüstung, von der aus es steil ins Meer hinabgeht. Dieser Aussichtspunkt wird Lover‘s Leap genannt. Im Innenhof des Forts ist außerdem ein gigantischer Banyan-Baum zu bestaunen. Auch außerhalb des Forts gibt es einige Hindu-Tempel in Trincomalee zu besichtigen, sie stammen jedoch aus neuerer Zeit. Besonders hübsch sind der Kadakarai-Tempel und das Mudugayan Kovil.

Vor der Küste liegen einige kleine Inseln, von denen beispielsweise die Pigeon Island besonders empfehlenswert ist. Sie hat ein sehr schönes Korallenriff vorzuweisen, was vor allem Schnorchler und Taucher anzieht. Das Eiland ist von Trincomalee mit dem Boot in nur 10 Minuten Fahrtzeit zu erreichen.