Matara

File 331Ganz im Süden Sri Lankas befindet sich das Städtchen Matara, das noch viel von seiner ursprünglichen Atmosphäre und seinem lebendigen Charme behalten hat. Durch den Ort fließt der Fluss Nilwala, in dem auch Krokodile leben. Einst war die Gegend für die unzähligen Gewürze bekannt, heute werden vor allem Zimt, Tee und Zitronengras angebaut. Die Stadt wurde stark von den Holländern geprägt, die hier lange Zeit waren und die Stadt als Handelszentrum nutzten.

Wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist das holländische Fort, das auf einer Landzunge sternförmig angelegt ist. Es ist Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden und wurde von Gouverneur van Eck in Auftrag gegeben. Im Fort befinden sich die Altstadt und ein kleines Museum, das ein buntes Sammelsurium an Gegenständen und Fotos ausstellt. Heute ist das Fort nur eingeschränkt zu begehen, File 161da einige Bauten von der Regierung und Verwaltung des Distrikts genutzt werden. In der Altstadt von Matara gibt es neben einigen holländischen Kolonialbauten einen der klassischen Uhrentürme zu besichtigen. Matara hat einen Sandstrand, der einen wunderbare Kulisse darstellt, aber leider kaum zum Baden geeignet ist. Der Hafen mit seinen unzähligen Fischerbooten bietet hübsche Fotomotive. Und auch die kleine Insel Parey Dewa ist sehenswert, sie beherbergt einen buddhistischen Tempel. Dieser gehörte zu einem Kloster, das heute verwaist ist.

Zur Stadt gehört auch die renommierte Ruhunu Universität, deren Studenten das Durchschnittsalter Matars deutlich senken und das Stadtbild verjüngen. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich der Weherahena-Tempel. Besonders faszinierend ist hier die bunt bemalte Buddha-Statue, die knapp 40 m hoch ist.