Hikkaduwa

File 319Der Hafenort Hikkaduwa ist zum einen als ehemalige Hippie-Hochburg und zum anderen als Paradies für Surfer und Taucher bekannt. In den 1970er Jahren kamen viele junge Menschen in das sehr ursprüngliche Fischerdorf, um hier ein alternatives Leben zu führen. Als Folge entstanden viele einfache Unterkünfte sowie günstige Restaurants. Hikkaduwa ist längst kein verschlafenes Fischerdörfchen mehr. Inzwischen hat sich das Stadtbild verändert – neben Individualreisenden sind inzwischen auch viele Pauschaltouristen hier untergebracht und genießen das herrliche Strandleben. Die feinen, weißen Sandstrände sind umsäumt von Palmen und gelten als die schönsten Sri Lankas.

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Hikkaduwa hat mit dem vorgelagerten Korallenriff einen bekannten Tauch-Spot im Angebot. Leider ist heute aufgrund von Raubbau und verschiedenen Umwelteinflüssen der Großteil der Korallen abgestorben und so hinterlässt das Riff einen doch eher erbärmlichen Eindruck. Es wird noch Jahre dauern, bis sich die Korallen regeneriert haben. Weiterhin gibt es jedoch eine Vielzahl an bunten Fischen zu bewundern. Somit hat Hikkaduwa als Ziel für Taucher und Schnorchler längst nicht ausgedient. Wer nicht schnorcheln gehen mag, kann mit einem Glasbodenboot trockenen Fußes zahlreiche Fischarten, Schnecken, Muscheln und Meerespflanzen besichtigen. Auch Surfer kommen in Hikkaduwa voll auf ihre Kosten.

Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinn gibt es in Hikkaduwa kaum, interessant ist jedoch beispielsweise der buddhistische Tempel Sinigama Vihara. Hier kommen Gläubige her, die bestohlen worden sind und beten dafür, ihr Hab und Gut wieder zu bekommen. Es empfiehlt sich außerdem ein Besuch des bunten und lebendigen „Sunday Markets“, der – wie der Name schon verrät – jeden Sonntagvormittag stattfindet. Lebensmittel und Gewürze, aber auch Werkzeug, Keramik, Spielwaren und Kleidung werden angeboten. Der Markt wird am Platz neben dem Bahnhof veranstaltet und ist sehr authentisch, vor allem Einheimische kaufen hier ein.

Hikkaduwa wurde vom Tsunami im Jahr 2004 heftig getroffen, jedoch ist ein Großteil der Gebäude inzwischen wieder aufgebaut und die Hotels sind wieder eröffnet worden.